Foto: Andy Köllner

Ortsvorsitzender Jürgen Hopf konnte gemeinsam mit unserem Bürgermeisterkandidaten Alexander Vitzthum den Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, im Landgasthof „Weisses Kreuz“ in Altenthann begrüßen.

In seinem Grußwort lobte Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren. Landratskandidat Markus Gleißenberg, Mitglied des Kreistags und Bürgermeister von Henfenfeld, sprach über Verbesserungsmöglichkeiten des öffentlichen Personennahverkehrs sowie über die medizinische Nahversorgung im ländlichen Raum. Unser Bürgermeisterkandidat Alexander Vitzthum betonte in seiner Rede die kommunalen Herausforderungen, etwa bei der Digitalisierung und beim Finanzhaushalt. Besonders freute er sich darüber, dass Schwarzenbruck vom Staatsministerium eine Förderung von 230.000 Euro für den barrierefreien Ausbau unseres Bahnhofs auch auf der Rummelsberger Seite erhält.

Zugleich machte Vitzthum deutlich, dass er sich in vielen Belangen ein deutlich proaktiveres und bürgernäheres Handeln seitens der Rathausspitze gewünscht hätte. Themen wie der Schienenersatzverkehr, der Ausbau von Breitband und Mobilfunk oder die nachvollziehbaren Bürgerbedenken rund um den Bebauungsplan zum Baugebiet „Schlüsselaller“ in Altenthann müssten aus seiner Sicht künftig mit mehr Engagement sowie schnellstmöglich und nachdrücklich vorangebracht werden. Er betonte zudem, dass reaktives Handeln nicht dazu führe, nachhaltige Lösungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sowie zukünftiger Generationen zu finden.

„Wir müssen schnellstmöglich in einen Arbeitsmodus kommen, in dem Herausforderungen frühzeitig erkannt und gelöst werden, bevor sie zu Problemen für unsere Gemeinschaft werden. Das gilt insbesondere, aber nicht nur, auf kommunaler Ebene“, so Vitzthum.

Ehrengast Christian Bernreiter referierte unter anderem über die Themen Bauen und Verkehr. „Bauen muss günstiger werden“, betonte er und sprach sich für bürokratische Erleichterungen aus. Zur aktuellen Sperre der S-Bahn-Linie 3 von Neumarkt nach Nürnberg ab dem 6. Februar bis Mitte Juli 2026 gebe es keine Alternative. Über einen eingleisigen Fahrbetrieb mit Langsamfahrstrecken habe man zwar ebenfalls nachgedacht, dies sei technisch jedoch kaum umsetzbar und würde die Sanierung um Jahre verlängern.

Zweite Bürgermeisterin Petra Hopf bedankte sich bei Bernreiter, dass er ihrer Einladung gefolgt ist. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger konnten im Anschluss an die Veranstaltung noch Fragen an den Minister stellen, die er alle beantwortete.