Im Rahmen der Wahlkampagne zur Kommunalwahl am 8. März 2026 war die Frauenunion gemeinsam mit dem Ortsverband der Christlich-Sozialen Union (CSU) in Altenthann unterwegs, um die Bürgerinnen und Bürger im persönlichen Gespräch über die gemeinsamen Ziele für Schwarzenbruck und Altenthann zu informieren. Der Vorsitzenden der Frauenunion, Sabine Endt, sind Frauen in der Politik ein zentrales Anliegen – mehr noch: eine Herzensangelegenheit. „Mehr Frauen rein, mehr Themen drin.“ lautet das Motto.

Ihre Stellvertreterin, Gemeinderats- sowie Kreistagskandidatin Karin Braun, bestätigt, dass viele Themen, die im Gemeinderat behandelt werden, insbesondere Frauen und Familien betreffen. Renate Lengenfelder, Gemeinderatskandidatin aus Altenthann, gehört ebenfalls seit vielen Jahren dem Vorstand der Frauenunion an. Sie betont die Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung sowie nach offener und ehrlicher Kommunikation. Als Beispiel nennt Lengenfelder die Vorgehensweise bei der Standortwahl der Sirene am Kriegerdenkmal, die aus ihrer Sicht unpassend ist. Sie unterstreicht zudem, dass Bürgerversammlungen wieder in Altenthann und auch in allen anderen Ortsteilen Schwarzenbrucks stattfinden müssen.

Zweite Bürgermeisterin Petra Hopf freute sich über die zahlreichen und positiven Begegnungen in Altenthann. Eines der größten Anliegen vor Ort ist jedoch der Neubau des Feuerwehrhauses. Seit Jahren geplant, immer wieder verschoben – und bis heute liegt trotz fast sechs Jahren Amtszeit der Rathausspitze keine Kostenberechnung vor.

„Wir können es uns in Schwarzenbruck nicht leisten, so weiterzumachen. Wir werden abgehängt und bekommen dringend notwendige Projekte nicht umgesetzt. Unsere Kinder und die nächsten Generationen müssen die Zeche dafür zahlen, wenn wir das nicht schnell ändern. Daher sind eine seriöse Haushalts- und Projektplanung, sachliche sowie zahlen- und faktenbasierte Entscheidungen und eine offene, ehrliche Kommunikation grundlegend, damit die anstehenden großen Aufgaben zeitnah beschlossen und zügig sowie kosteneffizient umgesetzt werden können“, so Bürgermeisterkandidat Alexander Vitzthum.