Am 27. Januar tagte erneut der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Schwarzenbruck.

Für die CSU-Fraktion waren wie gewohnt der Fraktionsvorsitzende Jürgen Hopf und sein Stellvertreter Marc Wunder vertreten. Bürgermeisterkandidat Alexander Vitzthum begleitet die Vorberatungen seit vielen Jahren im Rahmen der CSU-Sitzungen und nimmt regelmäßig an den öffentlichen Sitzungen teil.

Rückblick
Im vergangenen Jahr wurde keine Empfehlung zur Haushaltsverabschiedung ausgesprochen – eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als richtig erwies. Auch das Landratsamt lehnte den damaligen Haushaltsentwurf ab, was letztlich zu einer faktischen Haushaltssperre im Jahr 2025 führte.

Dieses Jahr: Zustimmung – aber mit klaren Einschränkungen
In diesem Jahr empfehlen wir eine Zustimmung zum Haushalt, allerdings mit deutlichen Vorbehalten. Ausschlaggebend hierfür ist die engagierte und transparente Arbeit des neuen Kämmerers, der sich aktiv mit dem Abbau der millionenschweren Altschulden befasst.

Offene Punkte, die wir weiterhin kritisch sehen
Feuerwehrhaus Altenthann:
Die angesetzten Kosten von etwas über 2 Millionen Euro halten wir für unrealistisch niedrig.

Fehlkauf Rosenstraße:
Die geplanten Verkaufserlöse setzen voraus, dass der Gemeinderat den Verkauf noch vor der Haushaltsverabschiedung beschließt. Dieses Thema darf nicht weiter verzögert werden, zumal die Heizung bereits stillgelegt ist.

Verkehrssicherheit:
Für moderne Beleuchtung, Markierungen und Tempo-30-Zonen müssen aus unserer Sicht ausreichende Mittel eingeplant werden. Maßnahmen zum Schutz unserer Kinder wurden 2024 aus Kostengründen verschoben, während gleichzeitig Skibusreisen, der Partnerschaftsverein und eine großzügige 1000-Jahr-Feier mit über einer Viertelmillion Euro finanziert wurden. Hier ist in diesem Jahr eine klare Priorisierung und ein Umdenken erforderlich.

Feuerwehrhaus Lindelburg/Pfeifferhütte:
Bis 2030 sind derzeit lediglich Mittel für den Grundstückserwerb vorgesehen, jedoch keine Gelder für notwendige Planungsleistungen. Das enttäuscht uns sehr, da sich die bestehenden Gebäude in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand befinden, laufende Kosten verursachen und ein längst überfälliges Zeichen der Wertschätzung gegenüber der engagierten Feuerwehrmannschaft ausbleibt. Zudem kommt es hier bereits seit Langem zu Verzögerungen.

Dank für die sachliche Zusammenarbeit
Ein großes Dankeschön gilt dem Kämmerer für seine hervorragende Arbeit sowie dem gesamten Gremium für die sachliche und konstruktive Diskussion.

Blick nach vorn

Bürgermeisterkandidat Alexander Vitzthum betont:
„In den kommenden Jahren wird es entscheidend sein, deutlich mehr Fördermittel von Bayern und dem Bund für Schwarzenbruck zu nutzen – so, wie es viele Nachbarkommunen bereits erfolgreich vormachen. Gleichzeitig brauchen wir eine langfristige und nachhaltige Strategie zur Stärkung der Einnahmen, anstatt vorschnell über Steuererhöhungen nachzudenken.“