Der Ortsverband der Christlich-Sozialen Union (CSU) lud nach Pfeifferhütte ins Schützenhaus ein.

CSU-Orts- und Fraktionsvorsitzender Jürgen Hopf konnte zahlreiche Gäste, darunter auch die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende und Kreisbäuerin Marion Fischer, Schwarzenbrucks zweite Bürgermeisterin Petra Hopf, Markt-Feuchts Bürgermeisterkandidat Harald Danzl sowie die zahlreich anwesenden Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten für Schwarzenbruck – Tanja Holl, Karin Braun, Renate Lengenfelder, Matthias Harbauer, Frank Reckziegel, Michael Czerwek, Pascal Czerwek, Max Braun, Horst Lämmermann – und den Ehrengast, Bundestagsabgeordneter Ralph Edelhäußer, herzlich willkommen heißen. In der Begrüßungsrede von Schwarzenbrucks Bürgermeisterkandidat Alexander Vitzthum betonte dieser unter anderem, wie wichtig ehrenamtliches Engagement in den Kommunen ist.

Dabei nannte er konkret das gemeinsame Feuerwehrhaus Lindelburg/Pfeifferhütte. Es müsse schnellstmöglich ein passendes Grundstück gefunden werden – nicht irgendwo im Nirgendwo, sondern dort, wo die Erschließung bereits gesichert ist. Wertschätzung für unsere Feuerwehrler dürfe sich nicht nur in großen Dankesreden ausdrücken. Moderne und professionelle Ausstattung sowie angemessene Standorte mit Aufenthalts- und Schulungsräumen und ausreichend dimensionierten Stellplätzen – das ist das Mindeste. Auch mit Blick nach Altenthann gelte: Wenn wir das nicht sehr zügig nach der Wahl hinbekommen, verliert unsere Kommunalpolitik in Schwarzenbruck (noch mehr) an Glaubwürdigkeit und unsere Bürgerinnen und Bürger verlieren Vertrauen in die Handlungsfähigkeit unserer Gemeinde. Brandschutz und Katastrophenschutz sind kommunale Pflichtaufgaben. Diese werden vornehmlich von Ehrenamtlichen in der Freizeit geleistet. Das ist von unschätzbarem Wert für unsere Gemeinschaft und verdient unsere Anerkennung und tiefe Dankbarkeit.

Ralph Edelhäußer ging als Mitglied des Familien- und Verteidigungsausschusses auf aktuelle sicherheitspolitische Themen und die Herausforderungen der geopolitischen Lage ein. „Frieden fällt nicht vom Himmel“ – warum Sicherheitspolitik auch unsere Gemeinden betrifft. Eines ist klar: Für Frieden brauchen wir eine starke Verteidigungsfähigkeit durch unsere Bundeswehr. Doch es gehört noch so viel mehr dazu: Katastrophenvorsorge und Bevölkerungsschutz sind essenziell. Dazu der Schutz unserer kritischen Infrastruktur, etwa der IT – ob im Bundestag, bei der Bundeswehr oder in den Kommunen. All das kann nur funktionieren, wenn wir zusammenhalten und uns alle an den jeweiligen Stellen engagieren und einbringen.

Was sind die großen Aufgaben in Europa und die politischen Rahmenbedingungen? Aufgrund zunehmender Cyberangriffe, zumeist russischer Herkunft, stelle man fest, dass man zwar nicht im Krieg sei, aber auch „nicht mehr im entspannten Frieden“. „Deutschland muss nachlegen.“ Russland rüste zudem nach wie vor massiv auf, insbesondere werde intensiv in eine Drohnenarmee investiert. Wir müssen hier schleunigst nachlegen, um Versäumnisse der Vergangenheit zu kompensieren. Auch die Kommunen seien betroffen, da sie für den Betrieb der kritischen Infrastruktur Sorge tragen. In Krisenzeiten Netzwerke zu haben und Köpfe zu kennen, das sei wichtig, betonte Edelhäußer in seiner kurzweiligen und sehr interessanten Rede. Die Kommunen brauchen hier auch die notwendige Unterstützung. Zudem müssten Anreize für die Stärkung der Freiwilligendienste geschaffen werden.

Alexander Vitzthum bedankte sich bei Edelhäußer für die spannenden Einblicke aus dem Verteidigungsausschuss sowie bei Pascal Czerwek und allen Mithelfenden für die gute Organisation des gelungenen Frühschoppens bei Weißwürsten, Brezen und sauren Zipfeln.